{"id":22781,"date":"2021-04-24T20:23:32","date_gmt":"2021-04-24T18:23:32","guid":{"rendered":"https:\/\/2021.cchr.ch\/?post_type=portfolio&#038;p=22781"},"modified":"2021-04-30T10:29:04","modified_gmt":"2021-04-30T08:29:04","slug":"irrlehre-psychiatrie","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/cchr.ch\/?portfolio=irrlehre-psychiatrie","title":{"rendered":"Irrlehre Psychiatrie"},"content":{"rendered":"<section data-vc-full-width=\"true\" data-vc-full-width-init=\"false\" class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid   wow fadeIn pofo-stretch-content pofo-stretch-row-container pofo-row-responsive-69f46eaa04ff5\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12  col-xs-mobile-fullwidth text-center pofo-column-responsive-69f46eaa050d1\"><div class=\"vc_column-inner vc_custom_1617295140907\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"text-medium-gray text-small margin-5px-bottom alt-font text-uppercase heading-style4  vc_custom_1615209616975  heading-1\" >Citizens Commission on Human Rights<\/div><h5 class=\"text-extra-dark-gray margin-20px-bottom font-weight-600 display-inline-block alt-font text-uppercase heading-style2  vc_custom_1619288577663  heading-2\"  style=\"font-weight: 700; color: #000000;\">IRRLEHRE PSYCHIATRIE<\/h5><div class=\"separator-line-horrizontal-full bg-extra-light-gray center-col pofo-separator  vc_custom_1617295908189\" style=\"background-color:#8e2125; width: 100px;\"><\/div><h5 class=\"margin-100px-bottom xs-margin-40px-bottom font-weight-600 display-inline-block alt-font dynamic-font-size  pofo_font_1619771341763 text-extra-small text-outside-line text-uppercase heading-style5  vc_custom_1619771341763  heading-3\"  style=\"font-size: 24px; line-height: 25px; font-weight: 700; color: #000000;\" data-fontsize=\"24px\" data-lineheight=\"25px\">WARUM DER PSYCHIATRIE NICHT GELDER FEHLEN, SONDERN WISSENSCHAFTLICHE METHODEN UND RESULTATE<\/h5><div class=\" vc_custom_1619288724941 last-paragraph-no-margin\" style=\"color: #000000;\"><p>Wie besorgt sollten uns Berichte machen, die besagen, dass psychische Krankheiten zu einer Epidemie geworden sind, von der heute weltweit schon jeder Vierte betroffen ist? Laut der Quelle dieser alarmierenden Berichte (der psychiatrischen Industrie) drohen psychische Erkrankungen uns alle zu erfassen und k\u00f6nnen nur durch sofortige und massive finanzielle Aufwendungen unter Kontrolle gebracht werden. Die Psychiater warnen vor den katastrophalen Auswirkungen, sollten die Finanzmittel zur\u00fcckgehalten werden. Sie warnen jedoch niemals davor, dass ihr diagnostisches System, das sie verwenden, um diese alarmierenden Statistiken zu ermitteln \u2013 ihr eigenes <em>Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer St\u00f6rungen-IV (DSM-IV)<\/em> und sein Gegenst\u00fcck, der Abschnitt \u00fcber psychische St\u00f6rungen in der\u00a0<em>International Classification of Diseases (ICD-10)<\/em>\u00a0wegen ihres Mangels an wissenschaftlicher Qualit\u00e4t und Richtigkeit und wegen der fast ausschlie\u00dflich empfohlenen Behandlung mittels Psychopharmaka unter massiven Beschuss geraten sind.<\/p>\n<p>Professor Herb Kutchins von der California State University in Sacramento und Professor Stuart A. Kirk von der Universit\u00e4t von New York sind Autoren mehrerer B\u00fccher, in denen die Fehlerhaftigkeit des DSM beschrieben wird. Sie warnen: \u201eEs gibt wirklich viele Illusionen \u00fcber das\u00a0<em>DSM<\/em>\u00a0und das starke Bed\u00fcrfnis seiner Entwickler, daran zu glauben, dass ihre Tr\u00e4ume von wissenschaftlicher Brillanz und N\u00fctzlichkeit wahr geworden sind &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Die \u201abittere Pille\u2018 ist jedoch, dass das\u00a0<em>DSM<\/em>\u00a0erfolglos versucht hat, zu viele menschliche Schwierigkeiten als Krankheiten darzustellen.\u201c<\/p>\n<p>Professor Edward Shorter, Autor von\u00a0<em>A History of Psychiatry<\/em>, stellt fest: \u201eAnstatt in eine sch\u00f6ne neue Welt der Wissenschaft vorzusto\u00dfen, scheint sich die Psychiatrie im Stile des DSM-IV eher in der W\u00fcste verirrt zu haben.\u201c<\/p>\n<p>Wir haben diesen Bericht und seine Empfehlungen f\u00fcr all jene verfasst, die Entscheidungen \u00fcber die Finanzierung und die Zukunft von psychiatrischen Programmen und Versicherungsleistungen treffen. Dazu geh\u00f6ren Gesetzgeber und andere Entscheidungstr\u00e4ger, zu deren Aufgaben der Schutz der Gesundheit, des Wohlergehens und der Sicherheit ihrer B\u00fcrger geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Resultate des weitverbreiteten Vertrauens von Psychiatern in das\u00a0<em>DSM<\/em>\u00a0mit seiner st\u00e4ndig anwachsenden Liste von Geisteskrankheiten (wobei f\u00fcr jede einzelne legal Psychopharmaka verschrieben werden k\u00f6nnen) kann man den folgenden ersch\u00fctternden Statistiken entnehmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bei 20 Millionen Kindern weltweit wurden mittlerweile psychische St\u00f6rungen diagnostiziert, und zur Behandlung wurden ihnen kokain\u00e4hnliche Stimulanzien und starke Antidepressiva verschrieben.<\/li>\n<li>Die Verwendung und der Missbrauch von Psychopharmaka nehmen weltweit rapide zu. Im Jahr 2002 wurden allein \u00fcber 100 Millionen Rezepte f\u00fcr Antidepressiva ausgestellt. Die Kosten daf\u00fcr betrugen 19,5 Milliarden Dollar (15,6 Milliarden Euro).<\/li>\n<li>Eines von sieben ausgestellten Rezepten in Frankreich beinhaltet ein Psychopharmakon. Mehr als 50% der Arbeitslosen \u2013 1,8 Millionen Menschen \u2013 nehmen Psychopharmaka.<\/li>\n<li>Angetrieben durch die auf dem DSM basierenden Statistiken \u00fcber psychische Erkrankungen ist das internationale Budget f\u00fcr das psychiatrische System in den letzten zehn Jahren explodiert.<\/li>\n<li>In den USA stieg das Budget f\u00fcr das psychiatrische System zwischen 1994 und 1999 von 33 auf 80 Milliarden Dollar (29,7 auf 72 Milliarden Euro).<\/li>\n<li>Die Ausgaben der Schweiz f\u00fcr das psychiatrische System stiegen zwischen 1988 und 1997 von 65 auf mehr als 165 Millionen Euro.<\/li>\n<li>Deutschland gibt derzeit j\u00e4hrlich mehr als 2,34 Milliarden Euro f\u00fcr \u201epsychische Gesundheit\u201c aus.<\/li>\n<li>In Frankreich sind die Kosten f\u00fcr das psychiatrische System dramatisch angestiegen und trugen 1996 mit 361 Millionen Euro zum Defizit des Landes bei.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Statistiken f\u00fcr Kindesmissbrauch, Selbstmord, Drogenmissbrauch, Gewalt und Verbrechen haben in L\u00e4ndern auf der ganzen Welt mittlerweile einen H\u00f6hepunkt erreicht, trotz dieser Rekordausgaben. Dies sind sehr reale Probleme, f\u00fcr welche die psychiatrische Industrie weder Ursachen noch L\u00f6sungen finden kann. Daher ist die Schlussfolgerung gerechtfertigt, dass eine K\u00fcrzung der Finanzierung psychiatrischer Programme keine Verschlechterung im Bereich der psychischen Gesundheit hervorbringen wird. Stattdessen wird eine verringerte Finanzierung von sch\u00e4digenden psychiatrischen Praktiken den Zustand der psychischen Gesundheit tats\u00e4chlich verbessern.<\/p>\n<p>Die hier pr\u00e4sentierten Beweise stammen von \u00c4rzten, Anw\u00e4lten, Richtern, Psychiatern, Eltern und anderen, die auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit oder verwandten Gebieten aktiv sind. Diese Experten stellen \u00fcbereinstimmend fest, dass auf dem DSM gegr\u00fcndete psychiatrische Initiativen wie die Erweiterung der Zwangseinweisungsgesetze und die Ausdehnung der so genannten gemeindenahen Psychiatriepl\u00e4ne die Gesellschaft sch\u00e4digen, sowohl in menschlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Das gleiche gilt z.B. f\u00fcr Programme zur \u00dcberpr\u00fcfung von Schulkindern auf psychische St\u00f6rungen.<\/p>\n<p>Die Behauptung, dass nur eine verst\u00e4rkte Finanzierung die Probleme der Psychiatrie l\u00f6sen wird, hat ihre Glaubw\u00fcrdigkeit verloren. Wissenschaftlich fundierte F\u00e4cher werden routinem\u00e4\u00dfig dazu aufgerufen, ihre Theorien mit empirischen Beweisen zu untermauern. Wenn die Beh\u00f6rden f\u00fcr Krankheitsbek\u00e4mpfung finanzielle Zuwendungen erhalten, um eine gef\u00e4hrliche Krankheit zu bek\u00e4mpfen, dann f\u00fchrt diese Finanzierung zur Entdeckung der biologischen Ursachen und zur Entwicklung von Heilmitteln. Es gibt biologische Tests, um das Vorhandensein oder Fehlen fast jeder k\u00f6rperlichen Erkrankung festzustellen. W\u00e4hrend Menschen durchaus schwere psychische Schwierigkeiten haben k\u00f6nnen, hat die Psychiatrie dennoch keine objektiven, physischen Tests, um das Vorhandensein irgendeiner psychischen Erkrankung zu best\u00e4tigen. Die Diagnose ist v\u00f6llig subjektiv.<\/p>\n<p>Die vielen schwierigen Herausforderungen, denen die Gesellschaft heute gegen\u00fcbersteht, zeigen die unerl\u00e4ssliche Notwendigkeit, den Einzelnen zu st\u00e4rken, mit funktionierenden, gangbaren und menschlichen Alternativen im Gegensatz zu sch\u00e4dlichen psychiatrischen Optionen. Wir laden Sie ein, die hier angef\u00fchrten Alternativen selbst zu beurteilen. Wir bieten Ihnen die Informationen in diesem Bericht zur eigenen Einsch\u00e4tzung an. Ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen \u00fcber den Zustand des psychiatrischen Systems und \u00fcber die F\u00e4higkeit der Psychiatrie oder deren Unverm\u00f6gen, zu diesbez\u00fcglichen L\u00f6sungen beizutragen.<\/p>\n<p>Dr. med. Rohit Adi<\/p>\n<p>Dr. med. Mary Jo Pagel<\/p>\n<p>Dr. med. Julian Whitaker<\/p>\n<p>Dr. med. Anthony P. Urbanek<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><div class=\"vc_row-full-width vc_clearfix\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Citizens Commission on Human RightsIRRLEHRE PSYCHIATRIEWARUM DER PSYCHIATRIE NICHT GELDER FEHLEN, SONDERN WISSENSCHAFTLICHE METHODEN UND RESULTATEWie besorgt sollten uns Berichte machen, die besagen, dass psychische Krankheiten zu einer Epidemie geworden sind, von der heute weltweit schon jeder Vierte betroffen ist? Laut der Quelle dieser alarmierenden Berichte (der psychiatrischen Industrie) drohen psychische Erkrankungen uns alle zu erfassen und k\u00f6nnen nur durch sofortige und massive finanzielle Aufwendungen unter Kontrolle gebracht werden. Die Psychiater warnen vor den katastrophalen Auswirkungen, sollten die Finanzmittel zur\u00fcckgehalten werden. Sie warnen jedoch niemals davor, dass ihr diagnostisches System, das sie verwenden, um diese alarmierenden Statistiken zu ermitteln \u2013 ihr eigenes Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer St\u00f6rungen-IV (DSM-IV) und sein Gegenst\u00fcck, der Abschnitt \u00fcber psychische St\u00f6rungen in der\u00a0International Classification of Diseases (ICD-10)\u00a0wegen ihres Mangels an wissenschaftlicher Qualit\u00e4t und Richtigkeit und wegen der fast ausschlie\u00dflich empfohlenen Behandlung mittels Psychopharmaka unter massiven Beschuss geraten sind. Professor Herb Kutchins von der California State University in Sacramento und Professor Stuart A. Kirk von der Universit\u00e4t von New York sind Autoren mehrerer B\u00fccher, in denen die Fehlerhaftigkeit des DSM beschrieben wird. Sie warnen: \u201eEs gibt wirklich viele Illusionen \u00fcber das\u00a0DSM\u00a0und das starke Bed\u00fcrfnis seiner Entwickler, daran zu glauben, dass ihre Tr\u00e4ume von wissenschaftlicher Brillanz...","protected":false},"featured_media":22782,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","format":"link","class_list":["post-22781","portfolio","type-portfolio","status-publish","format-link","has-post-thumbnail","hentry","portfolio-category-veroeffentlichungen"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio\/22781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/portfolio"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22781"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio\/22781\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23005,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio\/22781\/revisions\/23005"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}