{"id":22770,"date":"2021-04-24T20:12:03","date_gmt":"2021-04-24T18:12:03","guid":{"rendered":"https:\/\/2021.cchr.ch\/?post_type=portfolio&#038;p=22770"},"modified":"2021-04-29T22:24:25","modified_gmt":"2021-04-29T20:24:25","slug":"sex-als-therapie","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/cchr.ch\/?portfolio=sex-als-therapie","title":{"rendered":"Sex als Therapie"},"content":{"rendered":"<section data-vc-full-width=\"true\" data-vc-full-width-init=\"false\" class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid   wow fadeIn pofo-stretch-content pofo-stretch-row-container pofo-row-responsive-69fc2a434b410\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12  col-xs-mobile-fullwidth text-center pofo-column-responsive-69fc2a434b4d6\"><div class=\"vc_column-inner vc_custom_1617295140907\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"text-medium-gray text-small margin-5px-bottom alt-font text-uppercase heading-style4  vc_custom_1615209616975  heading-1\" >Citizens Commission on Human Rights<\/div><h5 class=\"text-extra-dark-gray margin-20px-bottom font-weight-600 display-inline-block alt-font text-uppercase heading-style2  vc_custom_1619287877252  heading-2\"  style=\"font-weight: 700; color: #000000;\">SEX ALS THERAPIE<\/h5><div class=\"separator-line-horrizontal-full bg-extra-light-gray center-col pofo-separator  vc_custom_1617295908189\" style=\"background-color:#8e2125; width: 100px;\"><\/div><h5 class=\"margin-100px-bottom xs-margin-40px-bottom font-weight-600 display-inline-block alt-font  pofo_font_1619721192337 text-extra-small text-outside-line text-uppercase heading-style5  vc_custom_1619721192338  heading-3\"  style=\"font-size: 24px; font-weight: 700; color: #000000;\" data-fontsize=\"24px\">WIE PSYCHIATRIEPATIENTEN MISSBRAUCHT UND VERGEWALTIGT WERDEN<\/h5><div class=\" vc_custom_1619287903040 last-paragraph-no-margin\" style=\"color: #000000;\"><p>Es gibt wenige Erfahrungen, die bitterer sind als die eines verzweifelten Opfers, das Hilfe annimmt und dann von dem \u201eFachmann\u201c betrogen wird.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich ein siebenj\u00e4hriges M\u00e4dchen vor, das mit emotionalen Problemen aufgrund von Inzesterlebnissen zu einem Psychiater oder Psychologen \u00fcberwiesen wird. Stellen Sie sich vor, dieser missbraucht sie dann w\u00e4hrend der \u201eTherapie\u201c ebenfalls sexuell. Welchen Aufruhr der Gef\u00fchle muss das leidtragende Opfer durchmachen?<\/p>\n<p>Im Anschluss an eine ernste pers\u00f6nliche Krise f\u00fchrt ein derart widerw\u00e4rtiger Betrug beim Opfer nur zu weiteren seelischen Wunden und zu Instabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Es ist auch eine vernichtende Kritik an jenen \u201eBerufen\u201c, die mit der Aufgabe betraut sind, Menschen zu helfen, die emotional extrem labil sind.<\/p>\n<p>Am 31. Oktober 2002 wurde der franz\u00f6sische Psychotherapeut Jean-Pierre Tremel zu 10 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt, weil er zwei junge Patientinnen vergewaltigt und sexuell missbraucht hatte, die noch dazu vom Gericht als extrem wehrlos eingestuft worden waren. Der 52-j\u00e4hrige Tremel behauptete, seine \u201eBehandlung\u201c gr\u00fcnde sich auf einer \u201eorientalischen Tradition\u201c, wonach \u201eM\u00e4dchen von alten M\u00e4nnern in sexuelle Praktiken eingef\u00fchrt w\u00fcrden\u201c.<\/p>\n<p>So eine \u201eBehandlung\u201c ist keinesfalls Hilfe. Es handelt sich um Betrug der verabscheuungsw\u00fcrdigsten Sorte unter dem Deckmantel der Hilfe \u2013 keine Seltenheit in der psychiatrischen Branche.<\/p>\n<ul>\n<li>Statistisch gesehen unterliegt eine Frau einem gr\u00f6\u00dferen Risiko, auf der Couch eines Psychiaters vergewaltigt zu werden, als wenn sie alleine nachts durch einen Stadtpark joggt.<\/li>\n<li>In einer britischen Studie \u00fcber den sexuellen Kontakt zwischen Therapeuten und Patienten berichteten 25% der befragten Psychologen, einen Patienten behandelt zu haben, der zuvor mit einem anderen Therapeuten eine sexuelle Beziehung gehabt hatte.<\/li>\n<li>Eine Studie aus dem Jahr 2001 zeigte, dass einer von zwanzig durch Therapeuten sexuell missbrauchten Patienten minderj\u00e4hrig war, wobei das Durchschnittsalter der M\u00e4dchen bei 7 und der Jungen bei 12 Jahren lag. Das j\u00fcngste missbrauchte Kind war drei Jahre alt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mitgef\u00fchl, gesunder Menschenverstand und Anstand sagen einem, dass sexueller Missbrauch von Patienten eine schwerwiegende kriminelle Handlung ist. Psychologen und Psychiater arbeiten hart daran, diesem Tun die Anst\u00f6\u00dfigkeit zu nehmen \u2013 sogar wenn es sich bei den Opfern um Kinder handelt. Sie bem\u00fchen sich um die Entkriminalisierung des sexuellen Missbrauchs von Frauen und Kindern, indem sie die erfundenen Diagnosen im\u00a0<em>Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer St\u00f6rungen<\/em>\u00a0<em>(DSM-IV)<\/em>\u00a0mit geschickten, aber perversen Argumenten oder sogar glatten L\u00fcgen kombinieren.<\/p>\n<p>Bisher bedenken die f\u00fcr die Zulassung von Psychiatern, Psychologen und Psychotherapeuten zust\u00e4ndigen Verb\u00e4nde dies nur selten mit mehr als einer Ohrfeige \u2013 dem \u201ezeitweiligen Entzug der Zulassung\u201c, was das Strafma\u00df f\u00fcr \u201eberufliches Fehlverhalten\u201c ist \u2013 und entziehen dem Praktizierenden dann zeitweilig die Erlaubnis zu praktizieren.<\/p>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2003 hob das State Board of Psychologist Examiners von Colorado, USA, die Zulassung von Dr. John Dicke auf, dessen Behandlung eines f\u00fcnfj\u00e4hrigen Jungen auch Sexspielzeuge beinhaltete. Nach den Worten des Vaters war sein Sohn w\u00e4hrend der angeblichen Therapie \u201enackt ausgezogen, gequ\u00e4lt, geknebelt, sowohl verbal als auch sexuell missbraucht, gehirngewaschen und mit einem Dildo in Panik versetzt worden.\u201c<\/li>\n<li>Psychiater Dr. Paul A. Walters, der f\u00fcr die geistige Gesundheit der Studenten in der Stanford Universit\u00e4t von Kalifornien verantwortlich war, und fr\u00fcherer Vorsitzender des Gesundheitsdienstes der Abteilung f\u00fcr Geisteskrankheiten der Harvard Universit\u00e4t war im Jahr 1989 veranlasst worden, von seinen \u00c4mtern zur\u00fcckzutreten. Dies, nachdem er beschuldigt worden war, \u201eh\u00e4ufigen Sex\u201c mit einer weiblichen Patientin gehabt zu haben. Der Frau, die als Kind Opfer sexuellen Missbrauchs gewesen war, wurden mehr als 200.000 Dollar (etwa 160.000 Euro) in einem au\u00dfergerichtlichen Vergleich zugesprochen. Sie gab an, dass Walters sie dazu benutzt hatte, oralen Sex mit ihm zu haben, \u201emanchmal w\u00e4hrend zwei von drei psychiatrischen Analysesitzungen pro Woche\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einige Psychiater sind jedoch strafrechtlich verfolgt und verurteilt worden.<\/p>\n<ul>\n<li>James Harrington White, ein Psychiater in Orange County in Kalifornien, wurde f\u00fcr erzwungenen Analverkehr mit einem m\u00e4nnlichen Patienten verurteilt. Im Zuge von Ermittlungen von CCHR stellte sich heraus, dass White junge M\u00e4nner unter Drogen gesetzt hatte und dann Videoaufnahmen davon machte, wie er Sex mit ihnen hatte. White erhielt eine Gef\u00e4ngnisstrafe von fast sieben Jahren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kein Arzt, keine soziale Organisation und kein Familienmitglied sollte irgendeiner Person die Art von \u201eBehandlung\u201c ihrer geistigen Gesundheit angedeihen lassen, die heutzutage als Therapie durchgeht.<\/p>\n<p>Diese Ver\u00f6ffentlichung ist Teil einer Serie von Berichten, die von CCHR zusammengestellt worden sind und die vom Betrug auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit handeln. Sie wird als Informationsreihe f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und als Warnung herausgegeben.<\/p>\n<p>Sexueller Missbrauch durch den Therapeuten bleibt sexueller Missbrauch. Vergewaltigung durch den Therapeuten bleibt Vergewaltigung. Es sind niemals Therapien. Solange dies jedoch nicht allgemein anerkannt wird und Staatsanw\u00e4lte und Richter jeden Vorfall auch als solchen behandeln, werden viele Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten eine Bedrohung f\u00fcr jede Frau und jedes Kind darstellen, die sich einer Therapie unterziehen.<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.cchr.de\/sites\/default\/files\/cchr-booklet-jan-eastgate-signature2.gif?w=150&#038;ssl=1\" alt=\"\"  \/><br \/>\nJan Eastgate<br \/>\nPr\u00e4sidentin der<br \/>\nCitizens Commission<br \/>\non Human Rights International<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><div class=\"vc_row-full-width vc_clearfix\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Citizens Commission on Human RightsSEX ALS THERAPIEWIE PSYCHIATRIEPATIENTEN MISSBRAUCHT UND VERGEWALTIGT WERDENEs gibt wenige Erfahrungen, die bitterer sind als die eines verzweifelten Opfers, das Hilfe annimmt und dann von dem \u201eFachmann\u201c betrogen wird. Stellen Sie sich ein siebenj\u00e4hriges M\u00e4dchen vor, das mit emotionalen Problemen aufgrund von Inzesterlebnissen zu einem Psychiater oder Psychologen \u00fcberwiesen wird. Stellen Sie sich vor, dieser missbraucht sie dann w\u00e4hrend der \u201eTherapie\u201c ebenfalls sexuell. Welchen Aufruhr der Gef\u00fchle muss das leidtragende Opfer durchmachen? Im Anschluss an eine ernste pers\u00f6nliche Krise f\u00fchrt ein derart widerw\u00e4rtiger Betrug beim Opfer nur zu weiteren seelischen Wunden und zu Instabilit\u00e4t. Es ist auch eine vernichtende Kritik an jenen \u201eBerufen\u201c, die mit der Aufgabe betraut sind, Menschen zu helfen, die emotional extrem labil sind. Am 31. Oktober 2002 wurde der franz\u00f6sische Psychotherapeut Jean-Pierre Tremel zu 10 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt, weil er zwei junge Patientinnen vergewaltigt und sexuell missbraucht hatte, die noch dazu vom Gericht als extrem wehrlos eingestuft worden waren. Der 52-j\u00e4hrige Tremel behauptete, seine \u201eBehandlung\u201c gr\u00fcnde sich auf einer \u201eorientalischen Tradition\u201c, wonach \u201eM\u00e4dchen von alten M\u00e4nnern in sexuelle Praktiken eingef\u00fchrt w\u00fcrden\u201c. So eine \u201eBehandlung\u201c ist keinesfalls Hilfe. Es handelt sich um Betrug der verabscheuungsw\u00fcrdigsten Sorte unter dem Deckmantel der Hilfe \u2013 keine...","protected":false},"featured_media":22771,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","format":"link","class_list":["post-22770","portfolio","type-portfolio","status-publish","format-link","has-post-thumbnail","hentry","portfolio-category-veroeffentlichungen"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio\/22770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/portfolio"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22770"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio\/22770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22973,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/portfolio\/22770\/revisions\/22973"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cchr.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}