{"id":22738,"date":"2021-04-24T19:51:37","date_gmt":"2021-04-24T17:51:37","guid":{"rendered":"https:\/\/2021.cchr.ch\/?post_type=portfolio&#038;p=22738"},"modified":"2021-04-29T22:24:19","modified_gmt":"2021-04-29T20:24:19","slug":"toedliche-fesseln","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/cchr.ch\/?portfolio=toedliche-fesseln","title":{"rendered":"T\u00f6dliche Fesseln"},"content":{"rendered":"<section data-vc-full-width=\"true\" data-vc-full-width-init=\"false\" class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid   wow fadeIn pofo-stretch-content pofo-stretch-row-container pofo-row-responsive-69f3c0dbafef6\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12  col-xs-mobile-fullwidth text-center pofo-column-responsive-69f3c0dbafff2\"><div class=\"vc_column-inner vc_custom_1617295140907\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"text-medium-gray text-small margin-5px-bottom alt-font text-uppercase heading-style4  vc_custom_1615209616975  heading-1\" >Citizens Commission on Human Rights<\/div><h5 class=\"text-extra-dark-gray margin-20px-bottom font-weight-600 display-inline-block alt-font text-uppercase heading-style2  vc_custom_1619286713489  heading-2\"  style=\"font-weight: 700; color: #000000;\">T\u00d6DLICHE FESSELN<\/h5><div class=\"separator-line-horrizontal-full bg-extra-light-gray center-col pofo-separator  vc_custom_1617295908189\" style=\"background-color:#8e2125; width: 100px;\"><\/div><h5 class=\"margin-100px-bottom xs-margin-40px-bottom font-weight-600 display-inline-block alt-font  pofo_font_1619721227796 text-extra-small text-outside-line text-uppercase heading-style5  vc_custom_1619721227796  heading-3\"  style=\"font-size: 24px; font-weight: 700; color: #000000;\" data-fontsize=\"24px\">ZWANGSFIXIERUNG IN PSYCHIATRISCHEN EINRICHTUNGEN<\/h5><div class=\" vc_custom_1619286724624 last-paragraph-no-margin\" style=\"color: #000000;\"><p>Es ist hinreichend bekannt, dass jede psychiatrische \u201eF\u00fcrsorge\u201c auf den Erhalt des Lebens und nicht auf dessen Beendigung hinwirken sollte. Niemand w\u00fcrde daher annehmen, dass Patienten in psychiatrischen Kliniken zu Tode kommen. Jedoch geschieht genau das tagt\u00e4glich auf der ganzen Welt \u2013 still und leise \u2013, und zwar unter der Obhut von Psychiatern in psychiatrischen Einrichtungen.<\/p>\n<p>Der neunj\u00e4hrige Randy Steele weigerte sich, in der psychiatrischen Einrichtung, in die man ihn eingewiesen hatte, ein Bad zu nehmen. In dem darauf folgenden Handgemenge erbrach sich Randy und h\u00f6rte auf zu atmen, w\u00e4hrend psychiatrische Pfleger ihn gewaltsam fixierten. Nachdem er wiederbelebt wurde, \u00fcberstellte man ihn schnell in ein anderes Krankenhaus, wo er am n\u00e4chsten Tag verstarb. Bei einer \u00dcberpr\u00fcfung der Krankenakten stellte sich heraus, dass Randy in den 28 Tagen vor seinem Tod 25 Mal zwangsfixiert wurde. Trotz der Tatsache, dass ihm Blut aus Nase, Mund, Augen und Anus floss und er Bluterg\u00fcsse auf seinem Gesicht und Unterleib hatte, wurde keine Anklage erhoben. Bei Anh\u00f6rungen vor dem gesetzgebenden Gremium des U.S.-Bundesstaates im Jahre 2003 hielt Randys Mutter, Holly Steele, die Autopsiefotos ihres Sohnes hoch und appellierte an die Zuh\u00f6rer: \u201eIch hoffe, dass kein anderes Kind so sterben muss.\u201c<\/p>\n<p>Psychiatrische Mitarbeiter zwangen die 13-j\u00e4hrige Kanadierin Stephanie Jobin (der man bereits f\u00fcnf verschiedene Psychopharmaka verabreicht hatte), sich mit dem Gesicht auf den Boden zu legen. Es wurde ein Knautschsessel auf sie gelegt und dann setzte sich ein Mitarbeiter darauf, um sie bewegungsunf\u00e4hig zu machen. Zudem hielt man noch ihre Beine fest. Nachdem sie sich 20 Minuten lang gewehrt hatte, h\u00f6rte Stephanie auf zu atmen. Der Todesfall wurde als Unfall gewertet.<\/p>\n<p>Der 11-j\u00e4hrige Andrew McClain starb vier Tage nach seiner Einlieferung in eine psychiatrische Klinik im U.S.-Bundesstaat Conneticut an einem traumatisch bedingten Erstickungstod (Asphyxie) sowie Brustkorbquetschung. Andrew hatte sich den Anweisungen eines psychiatrischen Pflegers widersetzt, sich beim Fr\u00fchst\u00fcck an einen anderen Tisch zu setzen. Zwei Pfleger brachten ihn gewaltsam in eine Isolierzelle und fixierten ihn, wobei sich einer der Pfleger auf ihn legte.<\/p>\n<p>Fixierungs-\u201eMethoden\u201c sind vielleicht der beste Beweis f\u00fcr die barbarischen Praktiken der Psychiater, die sie als Therapie oder Behandlung bezeichnen. Diese Brutalit\u00e4t macht nicht einmal vor der Jugend Halt, wie es menschliches Mitgef\u00fchl gebieten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Seit 1969 untersucht und enth\u00fcllt die Citizens Commission on Human Rights (CCHR), in Deutschland vertreten durch die Kommission f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM), Todesf\u00e4lle als direktes Resultat einer psychiatrischen \u201eBehandlung\u201c. Bei einer ihrer ersten Ermittlungen wurden von der CCHR 100 unaufgekl\u00e4rte Todesf\u00e4lle in den beiden kalifornischen Kliniken Camarillo und Metropolitan State nachgewiesen. Ein 36-j\u00e4hriger Mann wurde mit dem Gesicht nach unten liegend und mit Lederriemen gefesselt, tot in seinem Bett aufgefunden. Eine Gro\u00dfmutter wurde tot in der Garderobe des Krankenhauses gefunden, zwei Wochen, nachdem Mitarbeiter der Klinik ihre Angeh\u00f6rigen dar\u00fcber informiert hatten, dass sie vermisst werde.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit Abgeordneten und den Medien hat die CCHR dazu beigetragen, die grausige Wahrheit ans Licht zu bringen, dass allein in den USA j\u00e4hrlich bis zu 150 Menschen durch psychiatrische Fixierung zu Tode kommen, ohne dass die Verantwortlichen daf\u00fcr zur Rechenschaft gezogen werden. Bei mindestens 13 dieser Todesf\u00e4lle handelte es sich um Kinder, einige erst sechs Jahre alt.<\/p>\n<p>Die Schritte, die unternommen wurden, um die Zahl der Todesopfer zu senken, hatten wenig Erfolg. W\u00e4hrend der folgenden drei Jahre starben weitere neun Kinder durch Ersticken oder Herzstillstand bei brutalen Fixierungen, obwohl in den USA restriktive Richtlinien auf Bundesebene in Kraft getreten waren.<\/p>\n<p>In Japan wurden Verordnungen erlassen, die den Gebrauch von k\u00f6rperlichen Zwangsma\u00dfnahmen an \u00e4lteren Patienten verbieten, nachdem man entdeckt hatte, dass private psychiatrische Krankenh\u00e4user \u00e4ltere Patienten gewaltsam einsperrten und widerrechtlich fixierten. Die Gewalt ging dennoch weiter. Dr. Masami Houki, Leiter der Houki Psychiatrie in Japan, wurde wegen fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung angeklagt, nachdem er einer 31-j\u00e4hrigen Patientin ein Tuch in den Mund gestopft und ihn mit Klebeband verschlossen hatte. Danach spritzte er ihr ein Beruhigungsmittel, fesselte sie an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen, legte sie auf den R\u00fccksitz seines Wagens und brachte sie anschlie\u00dfend in seine Klinik. Bei der Ankunft war sie tot.<\/p>\n<p>Houki ist einer der wenigen Psychiater \u2013 tats\u00e4chlich jeglicher psychiatrischer Mitarbeiter \u2013 der wegen fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung, die besch\u00f6nigend \u201ehumane Zwangstherapie\u201c genannt wird, zur Rechenschaft gezogen wurde. Immer noch sterben weltweit Patienten jedes Alters in psychiatrischen Anstalten durch derartige Zwangsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr ist sehr einfach. Ein \u201et\u00e4tlicher Angriff\u201c wird als der Versuch oder scheinbare Versuch definiert, einem anderen durch Anwendung unrechtm\u00e4\u00dfiger Gewalt eine Verletzung zuzuf\u00fcgen, begleitet von der F\u00e4higkeit, diese Person tats\u00e4chlich zu verletzen. \u201eK\u00f6rperverletzung\u201c wird definiert als Delikt, das in einer k\u00f6rperlichen Misshandlung oder einer Sch\u00e4digung der Gesundheit eines anderen besteht.<\/p>\n<p>Psychiatrische Fixierungsmethoden und demgem\u00e4\u00df alle anderen psychiatrischen Methoden in diesem Zusammenhang qualifizieren in jeder Hinsicht als t\u00e4tlicher Angriff und K\u00f6rperverletzung \u2013 och mit einem Unterschied: Sie sind legal. Die Psychiatrie hat sich \u00fcber das Gesetz gestellt,und von dieser Position aus kann sie ihre ungl\u00fccklichen Opfer angreifen und misshandeln, ohne in irgendeiner Form rechenschaftspflichtig zu sein. Das alles geschieht im Namen der \u201eBehandlung\u201c.<\/p>\n<p>Wir laden Sie ein, diesen Bericht zu pr\u00fcfen und Ihre eigenen Schl\u00fcsse bez\u00fcglich der Gefahren der Psychiatrie zu ziehen. Nicht nur um unserer eigenen geistigen Gesundheit Willen, sondern unseres Lebens selbst.<\/p>\n<p>Es ist dringend erforderlich, dass der Justizvollzug und der Gesetzgeber Schritte unternehmen, um diesen Grausamkeiten ein Ende zu setzen.<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.cchr.de\/sites\/default\/files\/cchr-booklet-jan-eastgate-signature2.gif?w=150&#038;ssl=1\" alt=\"\"  \/><br \/>\nJan Eastgate<br \/>\nPr\u00e4sidentin der Citizens Commission<br \/>\non Human Rights International<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><div class=\"vc_row-full-width vc_clearfix\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Citizens Commission on Human RightsT\u00d6DLICHE FESSELNZWANGSFIXIERUNG IN PSYCHIATRISCHEN EINRICHTUNGENEs ist hinreichend bekannt, dass jede psychiatrische \u201eF\u00fcrsorge\u201c auf den Erhalt des Lebens und nicht auf dessen Beendigung hinwirken sollte. 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